Tonnys Classic Drive

Der ultimative Guide zum Fiat 124 Spider: Geschichte, Lampredi-Twin-Cam-Technik, Modellgenerationen (1966–1985) und pures, analoges Fahrgefühl

Dec 18, 2025 • 17 Minuten Lesezeit

Der ultimative Guide zum Fiat 124 Spider: Geschichte, Lampredi-Twin-Cam-Technik, Modellgenerationen (1966–1985) und pures, analoges Fahrgefühl

Der Fiat 124 Spider: Italienische Technik, Groninger Nüchternheit und pures Fahrvergnügen

Schließen Sie für einen Moment die Augen. Vergessen Sie das Marketinggerede über „Freiheit“ und „Glück“. Denken Sie an Mechanik. Sie sitzen tief über dem Asphalt. Sie drehen den Zündschlüssel und die Nadel des Drehzahlmessers schnellt nach oben. Kein surrendes Elektromotörchen, sondern ein rohes, metallisches Grollen. Der Geruch ist eine Mischung aus altem Leder, einem Hauch Benzin und der sommerlichen Groninger Landschaft.

Sie schalten vor einer Kurve zurück. Nicht mit zwei Fingern, sondern mit einer entschlossenen Handbewegung. Der Schalthebel rastet ein. Der Motor brüllt kurz auf, Sie lenken ein, das Auto setzt sich und Sie geben Gas. Sie fahren nicht einfach am Reitdiep entlang; Sie arbeiten. Und genau darum geht es. Bei Tonny’s Classic Drive glauben wir, dass das Fahren eines Klassikers keine passive Beschäftigung ist. Es ist Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Und es gibt nur wenige Maschinen, die diese Interaktion so belohnen wie der Fiat 124 Sport Spider. Auf dieser Artikel gehen wir über die Oberfläche hinaus. Wir tauchen in die Tiefe ein. Wir analysieren die brillante Technik von Aurelio Lampredi, entwirren die komplexe Geschichte dieses Modells und erklären, warum gerade dieser Italiener mit all seinem Temperament der perfekte Partner für die Groninger Borgen, Warften und Deiche ist.
 

Eine Ikone, geboren aus Bleistift und Leidenschaft (1966)

Um zu verstehen, warum der Fiat 124 Spider noch immer die Blicke auf sich zieht, müssen wir ins Turin der 1960er-Jahre zurückgehen. Die Automobilwelt befand sich im Umbruch. Während die Briten (MG, Triumph, Austin-Healey) den Markt mit ihren charmanten, aber technisch oft archaischen Roadstern dominierten, beschlossen die Italiener, die Messlatte höher zu legen.

 

Die Hand des Meisters: Tom Tjaarda & Pininfarina

Der 124 Spider wurde nicht „entworfen“, er wurde modelliert. Die Linien stammen vom Reißbrett von Tom Tjaarda, einem in Amerika geborenen Designer mit niederländischen Wurzeln. Tjaarda (1934 - 2017) arbeitete zu jener Zeit für Carrozzeria Pininfarina, das Haus, das auch für einige der schönsten Ferraris verantwortlich war. Als das Auto im November 1966 auf dem Turiner Autosalon vorgestellt wurde, war der Kontrast zur Konkurrenz groß. Während andere auf kantige oder übertrieben runde Formen setzten, zeichnete Tjaarda ein Meisterwerk der Balance:

  • Die Front: niedrig und breit, mit den klassischen runden Scheinwerfern und einem sechseckigen Kühlergrill, der Selbstbewusstsein ausstrahlt.
  • Die Flanken: Die subtile „Hüftlinie“, die über das Hinterrad schwingt (die Coke-Bottle-Line), ist direkt von Tjaardas früheren Konzeptskizzen für die Chevrolet Corvette Rondine inspiriert.
  • Das Heck: Die charakteristischen kleinen „Flügelchen“ am Heck sind kein Zufall; sie verleihen dem Auto Geschwindigkeit, selbst wenn es an der Ampel in Appingedam steht.

Das Design ist mathematisch stimmig. Kein überflüssiger Zierrat, kein nutzloses Chrom, sondern pure, zeitlose Linien, die in den folgenden Jahrzehnten kaum verändert werden mussten.

Fiat 124 Spider | Tonny's Classic Drive in Groningen

 

Mehr als nur ein hübsches Gesicht

Doch lassen Sie sich von der eleganten Karosserie nicht täuschen. Der Spider war kein Showpony. Unter der Haube steckte Technik, die in diesem Marktsegment fortschrittlich war. Viele Sportwagen von 1966 setzten noch auf Vorkriegstechnik: Starrachsen hinten und Trommelbremsen waren die Norm.

Fiat ging einen anderen Weg. Der Spider hob sich durch fortschrittliche Technik ab. So verfügten die allermeisten Modelle über Scheibenbremsen rundum (eine Sicherheitsrevolution zu jener Zeit, während Wettbewerber oft noch Trommeln verbauten). Zudem bot Fiat früh ein Fünfganggetriebe an – etwas, das bei den späteren BS- und CS-Serien nahezu Standard wurde, während Fahrer englischer Roadster oft noch jahrelang für einen „Overdrive“ ihres Vierganggetriebes extra bezahlen mussten. Das Ergebnis war ein Auto, das nicht nur schön anzusehen war, sondern technisch absolut mithalten konnte.

Das schlagende Herz: Der Lampredi Twin-Cam (Fiat 124 Spider)

Bei Tonny’s Classic Drive hören wir es oft von Gästen, die die Schlüssel zurückgeben: „Dieser Motor... der will aber, oder?“ Das ist noch milde ausgedrückt. Dieser charakteristische Klang und diese Gier sind die Handschrift eines Mannes: Aurelio Lampredi.

Lampredi war kein gewöhnlicher Ingenieur. Bevor er zu Fiat kam, entwarf er die V12-Motoren, mit denen Ferrari seine ersten Formel-1-Weltmeisterschaften gewann. Als er zu Fiat wechselte, brachte er diese Rennphilosophie mit an das Fließband.

Für den 124 Spider (und das Coupé) entwickelte er einen Vierzylindermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC). Heute ist das Standard, doch in den 1960er-Jahren war ein „Twin Cam“ meist Exoten wie Alfa Romeo oder Jaguar vorbehalten.

Fiat 124 Spider | Tonny's Classic Drive in Groningen

 

Warum ist dieser Motorblock legendär?

Der Lampredi-Motor gilt unter Kennern als einer der einflussreichsten Vierzylinder der Geschichte. Innovative Wartung: Lampredi entwickelte ein geniales System, bei dem die Ventile über Plättchen (Shims) oberhalb der Stößel eingestellt werden konnten, ohne die Nockenwellen auszubauen. Das machte den Motor nicht nur leistungsstark, sondern auch wartungsfreundlicher als viele seiner Zeitgenossen.

Charakter: Es ist ein „quadratischer“ Motor (Bohrung und Hub sind nahezu gleich), was für eine gierige Gasannahme sorgt. Er hängt herrlich am Gas und lädt zum Ausdrehen ein.

Das Erbe: Die Architektur dieses Motors erwies sich als so robust, dass sie bis weit in die 1990er-Jahre die Basis für die Motoren schneller Fiats und Lancias bildete. Es ist genau dieses Grundkonzept – die „Lampredi-Blutlinie“ –, das schließlich zur Antriebsquelle des Lancia Delta Integrale weiterentwickelt wurde, des Autos, das die Rallyewelt jahrelang dominierte.

Wenn Sie also mit dem Spider durch die Groninger Landschaft touren, fahren Sie faktisch mit Technik, die an der Wiege einer Rallye-Dynastie stand. Das spüren Sie bei jedem Gasstoß.

Die Evolution eines Überlebenden: Fiat 124 Spider (1966 – 1985)

Der Fiat 124 Spider hatte ein unglaublich langes Leben. Fast zwanzig Jahre lang lief er vom Band, insgesamt wurden nahezu 200.000 Exemplare produziert. Er überstand Ölkrisen, veränderte Sicherheitsvorschriften und die Launen der Mode.

Für Liebhaber ist es entscheidend, die Unterschiede zu kennen, denn ein Spider von 1968 fährt sich grundlegend anders als einer von 1982.

 

Der Ur-Spider (AS Serie: 1966-1969)

Die reinste Form. Ausgestattet mit einem 1438cc-Motor (90 PS) und bei den allerersten Modellen noch mit einer Kardanwelle in einem Rohr (Torque Tube). Erkennbar an den kleinen Rückleuchten, den dünnen Stoßstangen und dem Fehlen von „Beulen“ auf der Motorhaube. Inzwischen sind sie selten, filigran und wegen ihrer Schlichtheit beliebt.

 

Die Kraftpakete (BS und CS Serie: 1970-1978)

In den 1970er-Jahren verlangte der Markt nach mehr Leistung. Fiat führte die 1608cc- und später die 1800cc-Motoren ein. Erkennungsmerkmal: Die Motorhaube bekam die charakteristischen „Power Domes“ (Beulen). Das war keine ästhetische Entscheidung, sondern notwendig: Der größere Motor war schlicht höher.

Abarth Rally (CSA): 1972 erschien der heilige Gral: die Abarth-Version zur Homologation im Rallyesport. Mit unabhängiger Hinterradaufhängung, Leichtbau-Paneelen und mehr PS. Obwohl der Standard-Spider seine Starrachse behielt, profitierte das Image enorm von den Rallyeerfolgen, die Abarth erzielte. Der goldene Mittelweg: Für viele sind die Modelle der frühen 1970er (BS1 und frühe CS) die perfekte Mischung: klassische Optik (Chrom!), aber mit den stärkeren Motoren und oft der verbesserten Radaufhängung.

 

Der Spider 2000 & das amerikanische Exil (1979-1982)

Der Erfolg in Amerika war so groß, dass Fiat Ende der 1970er eine drastische Entscheidung traf: Der Fokus des Spiders verlagerte sich vollständig auf den Export. Die Produktion ging größtenteils in die USA. Diese späteren Modelle, der „Spider 2000“, bekamen einen 2-Liter-Motor, ab 1980 häufig mit Einspritzung, um die strengen Emissionsvorschriften zu erfüllen.

Der Nachteil: Die US-Gesetzgebung verlangte schwere, dicke Stoßstangen und eine höhere Fahrhöhe. Das beeinträchtigte die pure Linie von Tjaarda etwas.

Der Vorteil: Die Einspritzmotoren starten zuverlässiger und laufen im Leerlauf sehr ruhig – etwas, das bei den älteren Vergaserversionen manchmal noch Einstellarbeit erfordert.

 

Die Rückkehr: Pininfarina Spider Europa (1982-1985)

Als Fiat sich Anfang der 1980er aus den USA zurückzog, schien die Geschichte zu Ende. Doch Pininfarina weigerte sich, das Auto sterben zu lassen, und übernahm die Produktion in Eigenregie. Der Wagen kehrte unter dem Namen „Pininfarina Spider Europa“ (und Azzurra in den USA) auf den europäischen Markt zurück.

Das war der Schwanengesang: luxuriöser ausgestattet, besser gegen Rost geschützt, und in den allerletzten Serien (die seltene Volumex ausgenommen) sogar oft mit Zahnstangenlenkung für ein moderneres Lenkgefühl.

Das Fahrerlebnis des Fiat 124 Spider: Arbeiten für deine Kilometer

Genug von Jahreszahlen. Wie fühlt es sich an, dieses Gerät über die Groninger Straße zu fahren? Warum sollten Sie bei Tonny’s Classic Drive ein Auto ohne moderne Hilfsmittel wählen?

Die Antwort ist simpel: Sensation. Stellen Sie sich vor: Sie sinken in den Sitz. Die Sitzposition ist typisch italienisch: Das Lenkrad ist etwas weiter weg, die Pedale etwas näher (die berühmte „Affenhaltung“, wobei es im Spider im Vergleich zu manchen Zeitgenossen noch geht). Sie blicken über die Motorhaube mit diesen wunderschönen Wölbungen. Das Armaturenbrett mit echtem Holzfurnier und die Veglia-Instrumente strahlen eine Wärme aus, die kein digitaler Bildschirm nachahmen kann.

Fiat 124 Spider | Tonny's Classic Drive in Groningen

 

Analog in einer digitalen Welt

Sie starten den Motor. Der Schalthebel – der bei den meisten Modellen direkt ins Getriebe geht – vibriert leicht in Ihrer Hand. Das Lenken: Im Stand ist es schwer, denn Servolenkung fehlt bei den klassischen Modellen. Sie brauchen Muskelkraft, um aus der Parklücke zu kommen. Aber sobald die Räder rollen, wird die Lenkung lebendig und kommunikativ. Über das Lenkrad spüren Sie genau, ob Sie über Asphalt oder Kopfsteinpflaster fahren. Das Schalten: Das 5-Gang-Getriebe (das Sie in vielen Spiders finden) schaltet mit einem mechanischen „Klick-Klack“. Es verlangt Gefühl, keine Eile. Das Öl muss warm sein. Das Fehlen eines Drehzahlbegrenzers bedeutet, dass Sie selbst auf den Motor hören müssen. Das Bremsen: Dank der vier Scheibenbremsen verzögert der Spider hervorragend. Beachten Sie jedoch, dass besonders frühe Modelle keinen Bremskraftverstärker haben, und selbst bei späteren Typen, die einen haben, bleibt das Pedalgefühl straff. Sie müssen das Pedal wirklich bedienen; Sie sind der Chef, nicht der Computer.

 

Das Wunder des Dachs

Das Cabrioverdeck des 124 Spider verdient eine eigene Erwähnung. Während Sie bei englischen Roadstern jener Zeit manchmal einen Kurs in Konstruktionstechnik brauchten, um das Dach zu öffnen (und es dann trotzdem leckte), ist das Dach des Spiders ein Wunder an Raffinesse. Sie lösen zwei Klammern an der Frontscheibe und werfen das Dach mit einer Hand nach hinten. Fertig. Innerhalb von drei Sekunden scheint die Sonne ins Cockpit. Diese Benutzerfreundlichkeit sorgte dafür, dass Amerikaner massenhaft dem Fiat verfielen.

Die perfekte Kombination mit Groningen: Fiat 124 Spider fahren

Warum passt diese italienische Furie so gut zu unserem nüchternen Norden? Der Kontrast verstärkt die Wirkung. Die expressiven Linien des Spiders passen wunderbar zur klaren, weiten Horizontlinie der Groninger Landschaft.

Bei Tonny’s Classic Drive kennen wir jede Kurve und jede Bodenwelle in der Provinz. Deshalb wissen wir, dass der Spider hier perfekt zur Geltung kommt:

Komfort auf Kopfsteinpflaster: Die Radaufhängung des Spiders (mit Schraubenfedern statt der in England beliebten Blattfedern) ist auffallend geschmeidig. Wo ein MGB auf einer Drenther Kopfsteinpflasterstraße hüpft und klappert, glättet der Fiat die Unebenheiten. Das Auto bleibt stabil, auch wenn der Untergrund es nicht ist. Die Borgenroute: Fahren Sie unsere Route entlang der Groninger Borgen? Der Spider fühlt sich auf den Auffahrten der Menkemaborg oder der Fraeylemaborg zuhause. Das Auto hat dieselbe adlige, leicht arrogante Ausstrahlung wie die Landhäuser. Warften und Deiche: Der Spider ist schmal und wendig. Auf den schmalen Wegen rund um die Warften, wo Sie kurz für Gegenverkehr zurücknehmen und dann wieder zügig im zweiten Gang beschleunigen, ist das Auto in seinem Element.

Fiat 124 Spider | Tonny's Classic Drive in Groningen

 

Fiat 124 Spider vergleichen: Fiat 124 Spider vs. MGB, Käfer Cabrio und Mazda MX-5

Bei Tonny's Classic Drive lieben wir Vielfalt. Vielleicht sind Sie unsicher. Warum der Fiat und nicht zum Beispiel ein MGB, ein Käfer Cabrio oder ein moderner Mazda MX-5? Vergleichen wir ehrlich.

EigenschaftFiat 124 SpiderMGB RoadsterVW Käfer CabrioModernes Auto (MX-5)
Das GefühlRaffiniert, temperamentvollRobust, Arbeitstier, rauNostalgisch, entschleunigtKlinisch, perfekt
MotorDOHC (Twin Cam), bissigStößelstangen, robustBoxer, ruhig bollerendModern, leise
FahrkomfortHoch (geräumiger Innenraum)Mittel (enger)Hoch (4 Sitzplätze)Hoch
Dach3 Sekunden (eine Hand)Komplex (Bausatz)Einfach (großer Stapel)Einfach
Platz„2+2“ (Platz für Tasche/Hund)Strikter ZweisitzerVollwertiger ViersitzerStrikter Zweisitzer

Das Urteil: Der Fiat ist der Grand Tourer unter den kleinen Klassikern. Er bietet mehr Platz und Komfort als der MGB, ist sportlicher als der Käfer und hat mehr Seele als jedes moderne Auto. Er ist nicht der schnellste, aber der kompletteste.

Praktische Tipps für das Fahren mit einem klassischen Fiat 124 Spider

Gehen Sie mit einem Klassiker von Tonny’s auf Tour? Dann bitten wir Sie, Ihren modernen Fahrstil kurz zu Hause zu lassen. Das ist kein Leasingauto, mit dem Sie hektisch zu einem Termin hetzen.

Respektieren Sie die Technik: Der Lampredi-Motor enthält viel Öl und Aluminium. Gönnen Sie ihm die ersten 10 bis 15 Minuten Ruhe. Lassen Sie die Flüssigkeiten auf Temperatur kommen, bevor Sie das Gaspedal tiefer durchtreten. Einen kalten Klassiker zu treten, ist eine Todsünde.

Arbeiten am Lenkrad: Wie gesagt: Lenken im Stand ist schwer und schlecht für die Lenkung. Lassen Sie das Auto immer ein wenig rollen, während Sie drehen. Vorausschauend fahren: Sie fahren ohne ABS, ohne Traktionskontrolle und ohne Spurhalteassistent. Sie sind die einzige Sicherheitsausstattung. Halten Sie Abstand. Schauen Sie weit voraus. Er bremst prima, aber blockierende Räder auf nassem Kopfsteinpflaster wollen Sie vermeiden.Die Elektrik: Es bleibt ein Italiener aus den 70ern/80ern. Blinkt mal ein Lämpchen der Lichtmaschine oder bewegt sich die Tankanzeige in einer Kurve etwas enthusiastisch? Keine Panik. Oft ist es „Charakter“ oder ein Massepunkt. Im Zweifel rufen Sie natürlich einfach kurz unser Team an; wir kennen die Marotten unserer Autos.

Kaufberatung Fiat 124 Spider: Warum Mieten oft klüger ist als Kaufen

Vielleicht sind Sie nach einem Tag Miete bei Tonny’s so verliebt, dass Sie selbst einen wollen. Eine verständliche Emotion! Anton versteht das wie kein anderer. Aber seien Sie gewarnt: Der Besitz eines italienischen Klassikers ist eine Ehe mit Höhen und Tiefen.

 

Worauf müssen Sie achten, wenn Sie selbst suchen?

  • Der Rostteufel: Italiener aus den 70ern waren berüchtigt. Prüfen Sie die Schweller, die Radläufe, den Boden und vor allem die Befestigungspunkte der Aufhängung (die Shock Towers an der Vorderseite). Autos aus Kalifornien sind oft solide, originale niederländische Autos wurden häufig schon einmal restauriert (oder brauchen das).
  • Der Zahnriemen: Das ist entscheidend. Beim 124 Spider (vor allem bei den 1600- und 2000-Motoren) ist der Motor ein Interference-Motor. Das bedeutet: Riemen reißt = Motorschaden (Ventile treffen Kolben). Wenn Sie nicht wissen, wann er gewechselt wurde: nicht fahren, zuerst ersetzen.
  • Die „Guibo“: Die Hardyscheibe in der Kardanwelle ist eine Gummikupplung, die altersbedingt Verschleiß zeigt. Reißt sie während der Fahrt, ist der Schaden erheblich.
  • Kosten: Ein gutes Exemplar ist nicht mehr günstig (€15.000 - €25.000+), und ein „Schnäppchen“ für 8.000 wird oft zum Fass ohne Boden.

Unsere ehrliche Meinung? Viele Menschen kaufen ein Traumauto, nur um festzustellen, dass sie viel zu wenig damit fahren, während Stand- und Wartungskosten weiterlaufen. Bei Tonny’s Classic Drive haben Sie nur die Lust, nicht die Last. Sie steigen in ein Auto, das technisch durchgesehen ist, glänzt und bereitsteht. Keine schwarzen Fingernägel, nur das Lächeln.

Fiat 124 Spider | Tonny's Classic Drive in Groningen

Drive the Past, Create Timeless Memories mit dem Fiat 124 Spider

Der Fiat 124 Spider ist nicht einfach nur ein Auto. Er ist ein Gegenmittel zur hektischen Gesellschaft. Er zwingt Sie, im Moment zu sein. Sie hören den Motor, Sie fühlen die Straße, Sie riechen die Umgebung. Bei Tonny’s Classic Drive in Groningen ermöglichen wir keine „Autovermietung“. Wir ermöglichen Erinnerungen. Ob es ein Betriebsausflug ist, bei dem Kollegen einander wirklich kennenlernen, eine Hochzeit mit Stil oder ein Tagesausflug mit Vater und Tochter, um alte Geschichten wieder aufleben zu lassen. Wir sorgen dafür, dass das Auto bereitsteht, der Tank voll ist und die schönsten Routen über das Hogeland ausgearbeitet sind. Alles, was Sie tun müssen, ist den Choke zu ziehen, zu starten und zu fahren. Sind Sie bereit für Ihr italienisches Abenteuer in der Polderlandschaft?

Sehen Sie sich direkt unsere Verfügbarkeit an oder nehmen Sie Kontakt auf mit Anton und dem Team, um Ihr Datum zu reservieren. Denn Erinnerungen... die muss man selbst machen.

Donnerstag, 18 Dezember 2025 | Geschrieben von: Tonny's Classic Drive